Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (IHHT)

Kennst du unsere IHHT-Therapie?

Unsere Mitochondrien sind die Kraftwerke, die in grosser Zahl in jeder Körperzelle vorhanden sind. Auf sie müssen wir gut aufpassen.

Die Mitochondrien haben eine eigene DNA  und sind sehr empfindlich auf verschiedene Schädigungen. Wirkungen von freien Radikalen, Toxinen und Umweltgiften können die Mitochondrien genauso schädigen wie Entzündungen, bakterielle oder virale Infekte, Medikamente oder psychischer oder physischer Stress.

Einmal geschädigte Mitochondrien vermehren sich zwar weiter, sind aber nicht mehr richtig funktionsfähig und behindern die noch gesunden Mitochondrien. Zudem vermehren sich beschädigte Mitochondrien schneller als gesunde! Viele Krankheitsbilder, die wir schulmedizinisch kaum behandeln können, beruhen auf einer gestörten, mitochondrialen Funktion. Im Vordergrund stehen alle Erschöpfungssyndrome, sei es aufgrund von psychischem oder physischem Stress oder auch als Folge einer Infektionskrankheit.

Das alles sind Krankheiten, die aufgrund geschädigter Mitochondrien entstehen können:

  • Erschöpfungssyndrom

  • Burnout

  • Bluthochdruck

  • Infektanfälligkeit

  • Virusinfektionen (Herpes, Epstein-Barr, Hepatitis etc.)

  • Pilzinfektionen (Candida, Schimmelpilze etc.)

  • Depressionen

  • Durchblutungsstörungen (Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall)

  • Immunschwächen

  • AIDS

  • Allergien

  • Autoimmunerkrankungen

  • ADHS

  • Alterserkrankungen (Alzheimer, Parkinson, Demenz)

  • Krebs

  • Hormonstörungen

  • Vorzeitiges Altern

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Aber es gibt auch eine gute Nachricht: wir können eine solche mitochondriale Störung medizinisch beeinflussen. Neben dem Ausgleich von Mikronährstoff-Defiziten, welche wir mit Hilfe des So/check feststellen können, möchten wir dich vor allem auf die IHHT Cell-Gym Therapie hinweisen.

Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (IHHT)

Intervall Hypoxie-Therapien sind seit Jahrzehnten anerkannte Verfahren zur Verbesserung vieler Zellfunktionen und werden v.a. auch im Leistungssport angewendet – ganz nach dem Motto «train high, live low». Erst in den letzten Jahren wurde die Kombination von Hypoxie (wenig Sauerstoff) und Hyperoxie Phasen (viel Sauerstoff) entdeckt. Dieses Training kommt ursprünglich aus der russischen Raumfahrt und wird jetzt bei zahlreichen, medizinischen Indikationen erfolgreich angewendet.

Bei einer IHHT atmet der Patient abwechslungsweise Luft mit wenig (Hypoxie) und Luft mit viel Sauerstoff (Hyperoxie) ein. Die Sauerstoffkonzentration in unserer Atemluft beträgt 21%. Bei der IHHT werden eine gesteuerte, therapeutische Hypoxie (15 bis 9 Prozent Sauerstoff) und eine Hyperoxie (36 Prozent Sauerstoff) in Intervallen bei normalem Luftdruck eingesetzt.

Die Kombination von hypoxischen und hyperoxischen Reizen wirkt als Trainingsreiz für die Zelle, damit wird das Regenerationspotential der Zelle optimal steuerbar.

In der hypoxischen Phase werden erschöpfte, nicht mehr voll funktionsfähige „alte“ Mitochondrien zerstört und die Vermehrung gesunder, physiologisch „jüngerer“ Mitochondrien in den Zellen angekurbelt.

Der Anwender liegt entspannt auf einer Liege und atmet über eine Atemmaske im individuell einstellbarem Intervall hypoxische (O2-reduziert) und hyperoxische (O2-angereichert) Luft ein. Ein vorab eingestellter arterieller Zielwert der Sauerstoffsättigung (SpO2) in der hypoxischen Phase wird durch die intelligente Regelung des O2-Gehaltes in der Atemluft nicht unterschritten (Safety Cut Off). Die Messdaten werden während der Anwendung am Bildschirm angezeigt und zur späteren Auswertung und Dokumentation kontinuierlich aufgezeichnet.

Gerade die kurze, kontrollierte sauerstoffarme Phase ist von Bedeutung: Als starker physiologischer Stimulus für den Körper ruft sie beispielsweise eine erhöhte Produktion von EPO (Erythropoetin) und Wachstumshormonen, HsP70 (molecular chaperones) und Zytoglobinen hervor. Dazu werden in der hypoxischen Phase die geschädigten Mitochondrien zerstört.

In der hyperoxischen Phase dagegen wird der Zelle nicht nur eine „hypoxische Pause“ angeboten. Auch die Hyperoxie reguliert die Genexpression der Zelle. Zum Beispiel werden über den Genschalter Nrf-2 zelluläre und Organ-Entgiftung Systeme eingeschaltet. Die Zelle wird oxidations-stressresistenter gemacht. Auch kann die Hyperoxie bei chronischen Infekten angewendet werden, bei denen die Bakterien sauerstoff sensibel sind (Bsp. chronische Borreliose).

Wird dem Körper Atemluft mit kontrolliert schwankendem Sauerstoffgehalt zugeführt, entsteht in den Zellen eine erhöhte Menge an Sauerstoffradikalen. Mitochondrien schützen sich gegen die vermehrt produzierten Sauerstoffradikale mit Hilfe von Antioxidantien. Beschädigte und veraltete Mitochondrien überleben diesen Stress nicht und gehen unter. Das Training bewirkt also eine gezielte, selektive Zerstörung geschädigter Mitochondrien. Dies verursacht einen kurzen, wenige Tage dauernden Energiemangel. Gerade dieser zelluläre Energiemangel gibt den wichtigen Impuls zur beschleunigten Vermehrung neuer, gesunder Mitochondrien, die nun mehr Raum zur Verfügung haben.

Medizinische Effekte einer IHHT

Mit der IHHT haben wir eine Methode zur Verfügung, die vielen Patienten mit chronischen, therapieresistenten Beschwerden helfen kann.

Eine wirksame Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie besteht aus mindestens 10 Sessions à ca. 45 Minuten. Vor der Therapie werden Laboruntersuchungen, Stoffwechsel- und Herzfrequenzvariabilitiätsmessungen durchgeführt.  Diese Untersuchungen verwenden wir, um die IHHT zu steuern und am Schluss wiederholt. So können wir neben dem besseren, subjektiven Befinden des Patienten auch mit objektiven Untersuchungen die Veränderungen  nachweisen. Während den Behandlungen werden mit einer spezialisierten Software und einem Biofeedback-Pulsoxymeter die wichtigsten Parameter wie Sauerstoffsättigung im Blut, Herzfrequenz und Atemmuster gemessen und laufend überwacht. Durch einen ausgeklügelten Biofeedback Mechanismus wird die Trainingsintensität automatisch gesteuert.

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